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Stadtinfo und Geschichte:

Oberbürgermeister: Helmut Himmelsbach (CDU)

Bürgermeisterin: Margarete Krug (CDU)

Einwohnerzahl: 120 000

Seit der Jungsteinzeit veranlassten der schiffbare, fischreiche Fluss, der fruchtbare Lössboden, die warmen Berghalden und die wald- und wildreichen Höhen immer mehr Menschen zur Sesshaftigkeit. Die Römer bauten bei Böckingen ein Kastell. Die Stadt entstand im Mittelalter aus einem fränkischen Königshof, der Name - 741 erstmals erwähnt - geht auf eine Quelle zurück.

1281 verlieh Rudolf I. das Stadtrecht. 52 Jahre später gewährte Kaiser Ludwig der Bayer das Privileg, den Neckar nach Belieben zu "wenden und keren", das heißt den Fluss aufzustauen und einen Hafen anzulegen.Während des Bauernkrieges 1525 kämpften der "Neckartaler Haufen" unter Jäklein Rorbach und Götz von Berlichingen im Raum Heilbronn; 1530 bekannte sich der Rat der Reichsstadt zum evangelischen Glauben.

Während des 30-jährigen Krieges wurde Heilbronn mehrfach geplündert und gebrandschatzt, 1633 schlossen beim "Heilbronner Konvent" die protestantischen Reichsstände Süddeutschlands ein Bündnis mit Schweden. Zu einer besonderen Blüte von Kultur und Wirtschaft kam es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Mit dem Einzug württembergischer Truppen am 9. September 1802 endete die "goldene Zeit" der Reichsstadt, Heilbronn wurde württembergische Oberamtsstadt.

Im 19. Jahrhundert machten prosperierende Unternehmen Heilbronn zur zweitwichtigsten Industriestadt Württembergs. Durch Eingemeindungen wuchs die Stadt bis 1938 auf 72.000 Einwohner. Bei einem englischen Fliegerangriff wurden am 4. Dezember 1944 fast 7000 Menschen getötet und 80 Prozent des Stadtgebiets zerstört.

Nach zehntägigem Kampf besetzten US-Truppen am 12. April 1945 die Stadt. Rasch erfolgt der Wiederaufbau. 1953 weihte Bundespräsident Dr. Theodor Heuss das wiedererbaute Rathaus ein. Neue Wohnviertel entstanden, durch weitere Eingemeindungen wurde Heilbronn 1970 zur Großstadt. Bald darauf wurde die Fußgängerzone eingerichtet, dann das neue Stadttheater eröffnet, das Kulturzentrum Deutschhof angelegt.

1992 verließen die amerikanischen Truppen Heilbronn, die freigewordenen Flächen sind heute Wohn-, Gewerbe- und Naherholungsgebiete. 1997 wurde das neue Städtische Krankenhaus "Am Gesundbrunnen" eingeweiht. Seit 1999 wird die Stadtbahn kontinuierlich ausgebaut.

Tüftler und Erfinder

Die traditionelle Wein- und Handelsstadt wandelte sich im 19. Jahrhundert in wenigen Jahren zur Industriestadt. Von den Ölmühlen am Neckar aus nahm die industrielle Revolution in Heilbronn ihren Lauf. Die Wasserkraft des Neckars wurde zur Verarbeitung von Rohstoffen genutzt.1805 begann Peter Bruckmann mit der fabrikmäßigen Herstellung von Silberwaren. 1823 stellten die Gebrüder Rauch in ihrer Mühle eine englische Maschine zur Herstellung von Endlospapier auf. 1830 setzte Gustav Schaeuffelen die erste auf dem europäischen Kontinent gebaute Endlospapiermaschine ein - konstruiert vom Heilbronner Johann Jakob Widmann, dessen Unternehmen damals größer war als das von Krupp.Es ist die große Zeit der Erfinder und Tüftler: Der Heilbronner Arzt und Naturwissenschaftler Robert Mayer formuliert den Satz von der Erhaltung der Energie, eine der Grundlagen der modernen Physik. Wilhelm Maybach konstruiert zusammen mit Gottlieb Daimler den ersten schnelllaufenden Benzinmotor der Welt.Heilbronn mauserte sich zum "Schwäbischen Liverpool". 1832 gab es in der Stadt 17 Fabriken mit 450 Arbeitern, 1861 bereits 250 Betriebe mit 2723 Arbeitern. Neben der Papierindustrie erlebten vor allem die Nahrungs- und Genussmittelindustrie mit Carl Heinrich Knorr, die Metallindustrie und die chemische Industrie einen rasanten Aufschwung, später kam der Fahrzeug- und Karosseriebau hinzu. Das breite Branchenspektrum sicherte bis zur Jahrhundertwende Heilbronn die Stellung als zweitgrößte Industriemetropole in Württemberg.

Käthchen, Wein und Neckar

Salzstadt, Einkaufsstadt, Grüne Stadt, Industriestadt, Freizeitstadt - die kleine Großstadt Heilbronn hat viele Facetten. Weltberühmt wurde der Name Heilbronn jedoch durch eine Person, die niemals in der Stadt war: das "Käthchen von Heilbronn", die literarische Figur Heinrich von Kleists.Weithin bekannt ist Heilbronn auch als Weinmetropole, als größtes deutsches Rotwein-Anbaugebiet. Heilbronner Wein ist nicht nur ein edler Genuss, die Rebhänge haben die Landschaft geformt und sind charakteristisch für die einmalige Lage der Stadt.Der Neckar ist schließlich die traditionelle Lebensader der Stadt, die Heilbronn schon im Mittelalter zu wirtschaftlicher Blüte führte. Heute ist der Neckar mit dem Heilbronner Hafen nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg, sondern auch ein Eldorado für Spaziergänger, Erholungssuchende und Wassersportler.

Weinstadt Heilbronn

Das Herz des württembergischen Weinbaus schlägt im Unterland: Auf rund 10.000 Hektar wächst "Württemberger", mehr als die Hälfte davon reift im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Die Stadt Heilbronn selbst zählt mit über 530 Hektar Rebfläche zu den wichtigsten Weinbaugemeinden im Lande. Liebhaber und Kenner in der ganzen Welt wissen den Riesling und den Trollinger zu schätzen, als Spezialitäten werden Gewürztraminer, Muskateller, Clevner, Samtrot und Lemberger als Qualitäts- oder Prädikatweine ausgebaut. Insgesamt erzeugen 120 Familienbetriebe weit über sechs Millionen Liter Heilbronner Wein."Der pesst Neckerwein wächst zu Haylprunn", wusste im 16. Jahrhundert bereits der Hofkaplan Kaiser Maximilian I. Die Tradition des Weinanbaus geht zurück bis in die Römerzeit. Der Wein bestimmt über viele Jahrhunderte die Geschicke der Stadt, er prägte ihre Kultur, ihre Gestalt und das Zusammenleben ihrer Bürger. Der Wein und die Lage am Neckar waren die eigentlichen Quellen der Macht in historischen Zeiten.Von der besonderen Weinkultur zeugen heute die oft aufwendig gebauten Wengerthäusle mitten in den Rebhängen. Der sechs Kilometer lange Weinpanoramaweg mit vielen historischen Exponaten am Hang des Warbergs vermittelt einen Eindruck von der Vielfalt des Weinanbaus. Getrunken wird der Wein am besten in einer der Weinstuben, einer ortstypischen "Besenwirtschaft", oder im September auch auf dem beliebten Weindorf rund um das Rathaus.Seit Februar 2000 hat die Weinstadt Heilbronn eine neue Visitenkarte: die Wein Villa, ein stilvoller Treffpunkt für Weinliebhaber, der seinesgleichen sucht. Hinter den Palazzo-Fassaden der ehemaligen Faißt'schen Villa in der Cäcilienstraße 66 werden rund 100 heimische Weine und Sekte für Verkostung und Kauf angeboten. Das Herz der Wein Villa ist das Forum Vinum mit der großen Degustationstheke im Erdgeschoss. Die repräsentativen Räume eignen sich hervorragend für besondere Anlässe wie Konzerte, Tagungen, private oder geschäftliche Feiern.

Stadt am Fluss

"Heilbronn am Neckar" ist gelegentlich auf alten Poststempeln zu lesen - die Lage am Fluss hat bis auf den heutigen Tag entscheidende Bedeutung für die Stadt. Der Neckar war über Jahrhunderte der wichtigste Verkehrsweg für Heilbronn, die reichsstädtischen Privilegien förderten Handel und Wohlstand, die vom Neckar getriebenen Mühlen standen am Anfang der Industrialisierung des "schwäbischen Liverpool". Der Neckar ist, wie ein Buchtitel heißt, der "Schicksalsfluss der Stadt".Heute behauptet der Neckar seine wirtschaftliche Bedeutung, immer wichtiger aber wird er auch als stadtbildprägendes Grundelement sowie als Erholungs-, Freizeit- und Kulturraum.Der Neckarkanal verbindet als Großschifffahrtsstraße Heilbronn mit dem Rhein bei Mannheim, von hier aus geht es weiter zu den Nordseehäfen sowie über den Rhein-Main-Donau-Kanal auch ans Schwarze Meer. Der Heilbronner Neckarhafen ist der bedeutendste Umschlagplatz am Kanal und der siebtgrößte Binnenhafen Deutschlands. Kohle, Heilbronner Salz und Baustoffe sind die wichtigsten Transportgüter, vom Schwerguthafen werden Güter aus ganz Süddeutschland aufs Schiff verladen.Direkt am Fluss entlang zieht sich das traditionelle Industriegebiet am Neckar, das durch Wasserweg, Schiene und Straße hervorragend erschlossen ist. Neue Gewerbegebiete wie "Wohlgelegen" und der "Heilbronner Innovations Park (h.i.p.) am Neckar" sind direkt auf die Wasserflächen ausgerichtet.Seit einigen Jahren schenken die Stadtplaner dem Leben am Neckar verstärkt Aufmerksamkeit: So sind in der Innenstadt die Straßen breiten Promenaden gewichen, eine neue "Anlande" ist direkt im Zentrum entstanden. Auch das Wohnen am Neckar ist wieder attraktiv geworden, anspruchsvolle Neubauten im Sanierungsgebiet Bahnhofsvorstadt sowie in der südlichen Innenstadt zeugen davon.Neckar und Neckarufer gehören zum "grünen Heilbronn". Direkt am Fluss liegt der Freizeitpark Wertwiesen, mitten in der Innenstadt entsteht der Neckarpark. Eine sprichwörtliche "grüne Insel" ist die Horkheimer Insel zwischen dem alten Neckar und dem Neckarkanal. Neckarpromenaden laden in der Innenstadt zum Bummeln ein, die Wege entlang dem Fluss und dem Kanal sind bei Spaziergängern und Radfahrern gleichermaßen beliebt. Hier führt auch die erste ausgeschilderte Inliner-Strecke Deutschlands entlang.Wer in seiner Freizeit auf das Wasser will, der kann sich entweder ein Tretboot mieten, einen der im Sommer regelmäßig verkehrenden Ausflugsdampfer nach Bad Wimpfen und Gundelsheim besteigen oder mit dem "Taxi-Boot" von Sontheim bequem in die Innenstadt tuckern. Ein idyllisch gelegener Yachthafen befindet sich ebenfalls mitten im Zentrum, auch nutzen mehrere Wassersport-Vereine den Neckar.Zur kleinen Kulturmeile mauserte sich der Abschnitt zwischen Innenstadt und Neckarpark: Hier liegt Süddeutschlands erstes Kleinkunst-Theaterschiff vor Anker, gegenüber hat auf einer Inselspitze eine Galerie ihr Quartier gefunden. Der historische Wilhelmskanal aus dem Jahr 1821, der "alte Kranen" und der frühere Ölsaatenspeicher "Hagenbucher" - heute Teil der Städtischen Museen Heilbronn sowie Aufführungsort moderner Kunst - sind eindrucksvolle Zeugen Heilbronner Industriegeschichte.

Region Heilbronn-Franken

Die Region Heilbronn-Franken bilden der Stadt- und Landkreis Heilbronn, der Hohenlohekreis, der Landkreis Schwäbisch Hall und der Main-Tauber-Kreis. Mit einer Fläche von 4765 Quadratkilometern ist die Region Heilbronn-Franken die flächenmäßig größte in Baden-Württemberg sowie landes- und bundesweit eine besonders dynamische Region. Das beweisen der überdurchschnittliche Bevölkerungszuwachs, die Zunahme der Arbeitsplätze und neue Wohnbauschwerpunkte.Die Zahl der Einwohner wird in den nächsten Jahren vermutlich von rund 888.000 auf ca. 900.000 steigen.Neben dem Oberzentrum Heilbronn spielen die acht Mittelzentren Neckarsulm, Öhringen, Künzelsau, Schwäbisch Hall, Crailsheim, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim eine führende Rolle für Verwaltung und Wirtschaft sowie das kulturelle Leben in der Region.Ökonomisch geprägt ist die Region durch die Kraftwerke am Neckar, die holzbe- und verarbeitende Industrie, den Fahrzeugbau, die Maschinenbau- und Elektrotechnikindustrie, Logistikbetriebe, moderne Finanzdienstleister, Informationstechnologie und Softwareentwicklung sowie die Landwirtschaft.Eine hervorragende Standortqualität hat der Raum Heilbronn-Franken aufgrund der guten Einbindung in das großräumige Bundesautobahnnetz durch die A 3, A 6, A 7 und A 81. Das Schienennetz, inklusive des entstehenden Stadtbahnnetzes, der Neckarhafen in Heilbronn und der Mainhafen Wertheim sowie die Verkehrslandeplätze in Schwäbisch Hall und Niederstetten ergänzen die regionale Verkehrsinfrastruktur. Gemeinsam bemüht sich die Region um den Ausbau der A 6 und einen besseren Anschluss an das Fernverkehrsnetz der Bahn.Zunächst ein Kunstprodukt der baden-württembergischen Verwaltungsreform Anfang der siebziger Jahre ist die Region Heilbronn-Franken längst zusammengewachsen. Dafür haben nicht zuletzt die regionsweiten Einrichtungen Sorge getragen wie die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, die Handwerkskammer Heilbronn-Franken, die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH oder auch das SWR-Frankenradio. Stärke und Chance der Region bleiben jedoch ihre landschaftliche, kulturhistorische und wirtschaftliche Vielfalt.Die Nähe zum Raum Stuttgart, Rhein-Neckar-Dreieck, Rhein-Main-Gebiet und Nürnberger Raum bietet gute Rahmenbedingungen und damit der Region Chancen für eine prosperierende Zukunft. Der engere Verdichtungsraum um Heilbronn ist im Rahmen der Landesentwicklung Teil der Europäischen Metropolregion Stuttgart und fungiert als einer ihrer Motoren.

Landkreis Heilbronn

Die Stadt Heilbronn wird vom Landkreis Heilbronn umgeben. In diesem leben in 46 Städten und Gemeinden etwa 330.000 Menschen auf einer Fläche von 1100 Quadratkilometern - Tendenz steigend. Neben den beiden Sole-Heilbädern Bad Rappenau und Bad Wimpfen locken die Stadt Weinsberg mit der Weibertreu, die Fachwerkstadt Eppingen und Brackenheim, die größte Weinbaugemeinde Württembergs.Durch das gut ausgebaute Straßennetz - insbesondere die Autobahnen A 6 und A 81 - und die Bahn ist der Landkreis Heilbronn schnell und problemlos zu erreichen: ein wichtiger Faktor auch für die im Landkreis ansässigen Unternehmen, zu denen auch global player wie Audi, Bosch, Getrag und viele andere zählen.Vor allem die expansive Entwicklung der Audi AG war es, die den Landkreis Heilbronn mit dem Begriff Automobilstandort eng verknüpft hat, doch diese Charakterisierung greift inzwischen zu kurz. Mittlerweile ist der Landkreis Heilbronn auch Industriestandort für andere Wirtschaftszweige insbesondere aus den High-Tech-Bereichen. Neben Handel, Industrie und High-Tech bieten das milde Klima und fruchtbare Böden nach wie vor ideale Voraussetzungen für die Landwirtschaft und speziell für den Weinbau.Das touristische Kapital des Landkreises ist in erster Linie seine abwechslungsreiche Landschaft mit den beiden Naturparks Stromberg-Heuchelberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald, dem Neckartal mit seinen Nebenflüssen und dem Breitenauer See, dem größten Badesee der Region. Die freundlichen Laubwälder und die steilen Rebhänge, die teilweise tief in das Gestein eingeschnittenen Flusstäler und die geschichtsträchtigen Städte und Dörfer bilden vor allem für Wanderer und Radfahrer ein beliebtes Naherholungsziel. Ob Neckarradweg, Burgenweg, Alb-Neckar-Weg, Kraichgauweg oder Kocher-Jagst-Radweg - das zusammenhängende und gut beschilderte Wander- und Radwegenetz lädt zu Ausflügen und mehrtägigen Touren ein.Der Geschichte begegnet man hier auf Schritt und Tritt, beispielsweise den Überresten des römischen Limes mit seinen Kastellen und dem ehemaligen württembergischen Landgraben. Die Stauferstadt Bad Wimpfen mit ihrem weitbekannten Ortsbild, Gundelsheim mit dem Deutschordensschloss und die vielen Burgen und Schlösser am Weg sind Zeugnisse des Mittelalters. Hier lebten auch die Dichter Justinus Kerner in Weinsberg, Friedrich Hölderlin in Lauffen und Eduard Mörike in Neuenstadt-Cleversulzbach.Große und kleine Feste wie die Weinfeste, aber auch der Talmarkt in Bad Wimpfen oder das Ganzhornfest in Neckarsulm, die gemütlichen Besenwirtschaften und der Erlebnispark Tripsdrill bieten ganzjährig zahlreiche Attraktionen für Groß und Klein.

Sehenswürdigkeiten

Die Kilianskirche und das historische Rathaus mit seiner astronomischen Kunstuhr gehören zu den Highlights in Heilbronn.Heilbronn präsentiert sich heute als junge Stadt. Die meisten Bauten des "alten Heilbronn" fielen dem schweren Luftangriff vom 4. Dezember 1944 zum Opfer. Doch einige wichtige historische Gebäude überstanden den Krieg, andere wurden später wieder aufgebaut. Sie prägen auch heute noch das Stadtbild und sind ein wichtiges Stück Heilbronner Identität.So lohnt in der Innenstadt die Kilianskirche, das bedeutendste Baudenkmal der Stadt, einen Besuch. Genau gegenüber steht das historische Rathaus, wenige Schritte entfernt sind der Deutschhof mit dem Deutschordensmünster und das Fleisch- und Gerichtshaus gelegen. Relikte der alten Stadtbefestigung sind der Götzenturm und der Bollwerksturm. Im Heilbronner Osten steht mitten im Trappensee das romantische Trappenseeschlösschen. Vom Hafenmarktturm auf dem einstigen Gelände eines Barfüßerklosters und einer ebenfalls nicht mehr existierenden Franziskanerkirche bietet sich eine herrliche Sicht auf die Stadt und vom Aussichtsturm auf der Spitze des Wartbergs geht der Blick weit ins Land hinein. Herausragendes Highlight in den Stadtteilen ist das Renaissance-Wasserschloss in Kirchhausen.Die meisten dieser Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar, auch unter der originellen Stadtführung der Heilbronn Marketing GmbH "Viertel(e) nach sechs". Alternative zum Auto sind die Busse und Bahnen der Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr GmbH oder die regelmäßig verkehrenden Schiffe auf dem Neckar. Mit ihnen lassen sich auch das Besucher-Salzbergwerk in Bad Friedrichshall-Kochendorf und die pittoreske Kaiserstadt Bad Wimpfen erreichen.